Es findet einmal im Monat eine Kindersendung im Emsradio statt.Die Sendung wird immer in der ersten Woche jedes Monats von 12-14 Uhr sein.Es wird im Sendeplan auf der Homepage bekanntgegeben,wann die Sendung stattfindet.
Schaut auf dem Sendeplan,wann die nächste Kindersendung sein wird.
Das Märchen vom traurigen Prinzen ..
Es war einmal ein Prinz, der hatte in seinem Leben schon viel erlebt. Doch immer wenn er Kummer hatte war sein Vater für ihn da. Der war nicht nur der König und ein weiser Mann, er liebte seine Kinder auch über alles. Als der Prinz seine Prinzessin verloren hatte, weil sie sich einen anderen wählte, ging er sogleich zu ihm und klagte sein Leid.
Mit g?tigem Blick sah der Vater seinen Sohn an und sprach: Mein Junge, jeder Mensch hat im Leben den Weg zu gehen, der ihm bestimmt ist. Du warst oft gl?cklich und heute bist du traurig. So traurig, das du nicht mehr leben magst.
Doch lasse dir sagen, es gibt einen Ausweg. Denn in solchen F?llen darf man das Orakel befragen. Reite also in den Wald, dorthin wo die drei blauen Tannen neben der Burg stehen. Da wartet auf dich das Orakel. ?
Der Prinz fragte:?? Sag Vater, wo finde ich die drei blauen Tannen? " Und der K?nig antwortete:?? Reite einfach los. Du wirst merken wenn du angekommen bist. "
Aber K?nig," sprach der Prinz mit leidvoller Stimme:?? was wenn ich den Weg niemals finde? " Der Vater sprach ruhig und doch bestimmend:?? Reite los. Du wirst ihn finden.? Auch wenn es lange dauert. "
So stieg der Prinz auf sein Pferd und ritt los. Am ersten Abend kam er in ein Dorf. Im Gasthaus bezog er Quartier und beim Essen in der Schenke befrage er den Wirt.
Sag, flei?iger Mann, kennst du den Weg zu den drei blauen Tannen, die neben einer Burg stehen? "
Darauf antwortete dieser: Ich kenne den Weg nicht aber im n?chsten Ort wohnt eine kluge alte Frau, die sollst du fragen. "
Nach dem Essen legte der Prinz sich rasch schlafen und ganz fr?h morgens sattelte er sein treues Pferd um weiter zu reiten.
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Im Laufe des Tages erreichte er den n?chsten Ort und besuchte die alte, weise Frau. Sie hatte einen Buckel, ganz viele Falten im Gesicht und Runzeln auf der Nase, das manche im Dorf sie gar f?r eine Hexe hielten. Kaum angekommen, befragte er sie sogleich nach den blauen Tannen.
Halt, halt, " sprach die Alte,?? so schnell geht das nicht. Ich bin krank und schwach und meine Dienste bekommst du nicht umsonst. Drum schlage mir Feuerholz damit ich es heute Abend recht warm habe. " Der Prinz tat wie ihm gesagt und hackte der Alten das Holz.
Kaum war er fertig, fragte er die Frau ungeduldig ein zweites Mal Sag, kennst du den Weg zu den drei blauen Tannen? " Die Alte blickte ihn an:?? Die neben der Burg??? Sie begann zu nicken.?? Ja mein Sohn die kenne ich wohl. H?re mir genau zu . Du musst nun ohne Unterbrechung sieben Tage und sieben N?chte reiten bis du an eine Br?cke kommst. Am Abend des siebenten Tages reitest du? ?ber den Fluss.
Dr?ben angekommen stehst du vor einem grossen Wald. Dein Blick wird auf drei Wege fallen und du musst w?hlen welchen du gehst. Reitest du den linken Weg so f?hrt er dich zu einer Goldmine und du wirst ein reicher Mann. W?hlst du den rechten Weg, findest du den Tod.
Entscheidest du dich den geraden Weg zu gehen, dann findest du die drei blauen Tannen direkt neben der Burg. Dort wartet auch schon das Orakel. ?
Der traurige Prinz bedankte sich bei der alten und gab dem Pferd die Sporen. Nun ritt er sieben Tage und sieben N chte, ganz wie von der alten gehei en und g nnte sich keine Rast. Ein wenig war er besorgt wegen seines Pferdes, aber es war ein treues Tier und lie? seinen Herren nicht im Stich.
So kam es, das der Prinz am Abend des siebenten Tages, v?llig? ?berm?det, die Br?cke erreichte. Sogleich ritt er dar?ber und machte ein Lagerfeuer. Rasch versorgte er sein geliebtes Pferd mit
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Hafer und frischen Wasser und speiste dann selbst nach Herzenslust. Kaum eine Stunde sp?ter kamen zwei Frauen? ?ber die Br?cke gelaufen. Eine h?bsche Prinzessin in sch?nen Kleidern und eine traurige Bauersfrau in Lumpen geh?llt. Beide setzten sich an sein Lagerfeuer und begannen zu reden.
Die sch?ne Prinzessin sagte zu ihm:?? Du siehst so traurig aus Prinz, komm mit mir, wir w?hlen den linken Weg. Dort wartet auf uns eine Goldmine und damit unendlicher Reichtum."
Die traurige B?uerin hingegen sagte:?? Prinz du siehst so traurig aus, ich w?hle den rechten Weg. Komm folge mir, dort wartet auf uns der Tod und damit unendliche Stille. "
Wortlos, aber entschlossen, stand der Prinz auf, stieg auf den Gaul und mit einem kr?ftigen Schwung zog er die traurige B?uerin hinauf auf sein Pferd. Kaum sa? sie vor ihm auf dem Sattel, da ritten sie auch schon in die Nacht. Aber er w?hlte den geraden Weg und sprach zu ihr:?? Auf diesem erwatet uns das Orakel. Das wollen wir befragen. Sollte es uns nicht kl?ger machen, k?nnen wir immer noch zur?ckreiten und den rechten Weg gemeinsam gehen. "
So ritten sie also in Windeseile geradeaus und erblickten am Morgen des achten Tages tats?chlich die drei blauen Tannen am Horizont. Sie standen, wie vorausgesagt, neben einer alten Burg. Etwas? ?ngstlich stiegen die beiden ab und trafen auf einen Zwerg. Der Prinz fragte sogleich:?? Sag, bist du das Orakel? kannst du uns helfen unser Gl?ck zu finden? "
Da sprach der Zwerg:?? Halt, halt, so schnell geht das nicht. Ich bin klein und kann nicht so schnell laufen und meine Dienste bekommt ihr nicht umsonst. Drum nehmt diesen Korb, geht damit in den Wald und sammelt mir frische Pilze damit ich sp?ter etwas zu essen habe.?? Die beiden taten was ihnen gehei?en und liefen gemeinsam in den Wald. Nach kurzer Zeit hatten sie den Korb mit saftigen Steinpilzen, Maronen und Pfifferlingen gef?llt.
Diese brachten sie dem Orakel. Voller Ungeduld befragten sie den kleinen Sonderling ein zweites Mal. Der Zwerg bedankte sich f?r die frischen Pilze und antwortete:?? Aber Ihr habt euch doch schon
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richtig entschieden. W?hltet nicht Gold und Reichtum und auch nicht den Tod. So bleibt zusammen und liebt euch. Denn ihr seid f?r einander bestimmt. Haltet aneinander fest und lebt euer Gl?ck. Ein gr??eres werdet ihr nirgends finden. "
So kam es, das der Prinz die B?uerin zu seiner Prinzessin machte. Sie hatten drei Kinder und wurden gl?cklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute......